17.08.2021 Joni Heidel in Roches zur Vorbereitung auf die Schweizerische Meisterschaft
Bericht von Jonathan Heidel:
Lauf zur Schweizer-Meisterschaft in Roches
Am 15.08. fand ein Lauf zur Schweizer Meisterschaft in Roches statt. Da wir gerade auf dem Weg Richtung Andorra sind, hat es sich angeboten einen Zwischenstopp in Roches zu machen, da es fast direkt auf dem Weg liegt. Außerdem war es auch eine gute Vorbereitung für die WM in Andorra, denn das Trial in Roches liegt um die 1200 Meter hoch, ebenfalls wie Andorra, welches sogar noch etwas höher geht. Wir konnten also schon mal erste Eindrücke sammeln, wie sich das Motorrad in der Höhe verhält und was wir im Blick auf die WM noch verändern müssen.
Am Sonntag ging es um 9 Uhr los mit der Anmeldung und der Technischen Abnahme. Wie schon im letzten Jahr starte ich wieder in der Elite, dass ist die höchste Spur in der Schweiz. Das Niveau zu Deutschland liegt zwischen der Klasse 1 und der Klasse 2. Wegen der Vorbereitung für die WM starte ich aber mit meiner leistungsschwächeren kleinen 125er Maschine, wodurch ich in machen Sektionen einen kleinen Nachteil habe z.B. bei steilen und langen Auffahrten oder hohen Stufen.
Um 10:36 Uhr war auch dann schon Start für mich. Zu fahren gab es 10 Sektionen á 4 Runden. Die Fahrtzeit dafür betrug 6 ½ Stunden. Ein langer Tag also! Alle Sektionen, bis auf Sektion 9 und 10, waren natürlich. Sie bestanden aus Steinen, Felsen, Wurzeln und Waldhängen.
Die erste Runde fing auch gleich sehr gut an. Ich kam gut in den Wettkampf und machte nur in zwei Sektionen Füße. In Sektion 4, welche eigentlich die Schwerste war, musste ich bei einer steilen Auffahrt zwei Füße zur Hilfe nehmen. Den anderen Fuß setzte ich in Sektion 6 bei einer Stufe. Insgesamt hatte ich dann in der ersten Runde nur 3 Fehlerpunkte, was sehr gut war.
Die zweite Runde verlief ähnlich. Die Auffahrt in der 4. Sektion wurde jetzt noch schwerer, da die Spur sehr ausgefahren war, deshalb brauchte ich dieses Mal 3 Füße zur Hilfe. Einen weiteren Fuß setzte ich in Sektion 9. Die Runde beendete ich dann mit 4 Strafpunkten.
In der 3. Runde fing es dann an zu regnen, wodurch der Boden und die Steine sehr rutschig wurden. Deswegen machte ich dann auch einige Fehlerpunkte mehr, sodass ich am Ende der Runde auf 23 Fehlerpunkte kam. In der letzten Runde wurde es dann wieder besser, da es etwas abtrocknete. Mit 13 Punkten war die letzte Runde wieder besser.
Am Ende landete ich hinter dem mehrmaligen Schweizer Meister und Ex-Profi Noé Petralli auf dem 2. Platz. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich freue mich jetzt schon sehr auf die WM in Andorra am nächsten Wochenende. Wir haben gerade Urlaub und verbringen die kommende Woche in Frankreich, um Urlaub zu machen und ein wenig zu trainieren.
Amtzell, den 16. August 2021
Gruß Joni